So kommt die Ware ins Haus

Nur ein einziges Fahrzeug transportiert bis zum Kühlschrank

Nach Einkäufen sieht man normalerweise erst Reifen und dann die Nase des Einkäufers. Das sind die Auto-, Motorrad- oder Fahrradbesitzer. Kommt erst die Nase und dann die Reifen handelt es sich um einen Trolleyinhaber, der weder CO2 ausstößt, noch Lärm verursacht. Im Gegensatz zu den Motorisierten zieht er seine erstandenen Lebensmittel bis an den Kühlschrank. Er gehört nicht unbedingt zur Unterschicht, viel eher zu einer gesundheitsbewußten Neuschicht, die unsere Politiker noch nicht kennen.

Was ist ein Trolley? Er hat eine Deichsel und 2 Räder, vergleichbar mit einer Rikscha. Durch den genialen Drehpunkt reduziert sich die Tragebelastung und es belastet nur das Ziehen. Wer sich solch ein Gefährt anschaffen will, sollte jedoch einige Details beachten. Wie beim Fahrrad sind kleine Raddurchmesser unsinnig. Im Winter kommt man damit überhaupt nicht weiter. Vorbildliche Vehikel gibt es alternativ mit Kugellagerrädern. Diese sind in jedem Falle zu bevorzugen. Speziell bei hoher Last reduzieren sie den Kraftaufwand um ein Erhebliches. Daneben kann man sich für einen schnellen "Reifenwechsel" Treppensteigerrollen zulegen. Das sind 3 Räder auf einer Achse, die sich beim Treppensteigen nacheinander abrollen und so den Ziehaufwand gewaltig verringern. Zu beachten ist weiterhin die Traglast und die Möglichkeit, größere Gegenstände ohne Trolleytasche zu transportieren, z.B. Getränkekästen. Im Internet gibt es einige recht interessante Shops, in denen man die Konfiguration am Bildschirm simulieren kann. Speziell dafür vorgesehene Trolleys kann man am Fahrrad ankuppeln.

Da sich das Gefährt auf Taschengröße reduzieren läßt ist es leicht im Auto zu verstauen. Praktisch eine Tasche mit Metallbügel. Anstatt schwere Taschen zu schleppen und unter der Last des Tages zusammenzubrechen haben also auch Motorisierte in 2 Schritten die Möglichkeit, ihre Einkäufe bis zum Kühlschrank zu transportieren.

Das Ding bietet übrigens noch einen weiteren Vorteil. Anstatt im Supermarkt einen Einkaufswagen zu mieten fährt man damit einfach durch die Gänge und lädt die Ware hinein. An der Kasse ausgeladen, der Kassiererin gezeigt, daß man nicht schummelt und Einkauf wieder rein. Kein Umladen, keine Zeitverschwendung sondern Zeit, um irgend jemand einen Witz zu erzählen, über den noch keiner gelacht hat, oder sonst was Dummes anzustellen.